Signalhundeausbildung

Ein Signalhund unterstützt seinen gehörlosen oder schwerhörigen Besitzer im
Alltag, indem er ihn auf wichtige Geräusche aufmerksam macht.
Der Hund zeigt z.B. das Klingeln des Telefons, der Haustürschelle oder des
Weckers an.
Er weist auf das Geräusch hin, indem er die Aufmerksamkeit seines Besitzers
z.B. durch Anstupsen auf sich lenkt und seinen Besitzer dann zu der Geräuschquelle
führt.
Ein Signalhund zeigt auch an, wenn sein Besitzer mit Namen angesprochen wird
oder wenn dem Besitzer unbemerkt ein Gegenstand heruntergefallen ist. Im
Straßenverkehr weist er auf Autohupen hin und meldet sich von hinten nähernde
Fahrzeuge.
Die Befehle für Signalhunde werden nicht nur mit Hörzeichen, sondern auch
mit Sichtzeichen verknüpft.

Die Ausbildung zum Signalhund ist in Deutschland noch recht selten und anders
als beim Blindenführhund werden die Kosten bisher nicht von den Krankenkassen
übernommen.

Ab dem 01. November 2005 beginne ich mit einem Gebärdensprachkurs an der
Volkshochschule Rostock. So möchte ich mich noch besser auf meine Arbeit
mit Signalhunden und Gehörlosen vorbereiten.